Die “neue” Flug­platz­ord­nung (31.01.2015) steht Ih­nen hier zum Down­load be­reit: Flug­platz­ord­nung

Mo­dell­flug­ver­ein Leip­zig-Holz­hau­sen e.V.

Som­mer­lin­denstr. 16, 04319 Leip­zig

Web: www.mfv-holzhausen.de

Flug­platz­ord­nung des Mo­dell­flug­ver­eins Leip­zig-Holz­hau­sen e.V.

vom 31. Ja­nu­ar 2015

  1. Die Be­nut­zung des Ver­eins­flug­plat­zes durch Nicht­mit­glie­der ist nur mög­lich mit Ge­neh­mi­gung ei­nes Mit­glie­des un­ter Ein­hal­tung der ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen (aus­rei­chen­de­Haft­pflicht­ver­si­che­rung nach §102 LuftV­ZO,). Der Flug­be­trieb als Ta­ges­mit­glied darf nur nach vor­he­ri­ger An­mel­dung, Zah­lung der Ta­ges­mit­glied­schafts­ge­bühr und Ein­wei­sung in die Platz­re­geln auf­ge­nom­men wer­den. Die An­mel­dung kann bei je­dem Mit­glied am Platz oder beim Vor­stand vor­ge­nom­men wer­den.

  2. Alle Teil­neh­mer am Flug­be­trieb müs­sen im Be­sitz ei­ner gül­ti­gen Haft­pflicht­ver­si­che­rung nach§102 LuftV­ZO und ei­ner Funk­an­la­ge ent­spre­chend gel­ten­der Vor­schrif­ten sein.

  3. Zu­ge­las­sen zum Flug­be­trieb sind Flug­mo­del­le mit ei­nem höchst­zu­läs­si­gen Ge­samt­ge­wicht von bis­zu 25 kg, mit und ohne ei­ge­nen An­trieb, aus­ge­nom­men Frei­flug­mo­del­le und Mo­dell­emit Ra­ke­ten­an­trieb. Flug­mo­del­le mit Ver­bren­nungs­mo­to­ren müs­sen mit wirk­sa­men­funk­ti­ons­tüch­ti­gen Schall­dämp­fern aus­ge­rüs­tet wer­den und dem je­weils neu­es­ten tech­ni­schen Ent­wick­lungs­stand ent­spre­chen.

    Der Schall­pe­gel darf für

    - Kol­ben­mo­to­ren 83 dB (A)/25m
    - Tur­bi­nen­trieb­wer­ke 95 dB (A)/25m nicht über­schrei­ten.

    Der Be­trieb die­ser Mo­del­le ist zum Nach­weis der Ein­hal­tung die­ser Vor­ga­ben nur mit­ei­nem ak­tu­ell gül­ti­gen und mit zu­füh­ren­den Lärmpaß er­laubt. Der Lärm­pass muss alle ge­for­der­ten An­ga­ben zum Mo­del­lund der Mes­sung ge­mäß ver­öf­fent­lich­ter Lärm­vor­schrift für Luft­fahr­zeu­ge des Luft­fahrt- Bun­des­am­tes ent­spre­chen so­wie die Un­ter­schrift des ver­ant­wort­li­chen Mess­be­auf­trag­ten be­inhal­ten.

    Der Steue­rer ei­nes tur­bi­nen­ge­trie­be­nen Flug­mo­dells hat­sich vor Auf­nah­me des Flug­be­triebs ins­be­son­de­re da­von zu über­zeu­gen, dass der­fest­ge­leg­te Flug­sek­tor un­ter Be­rück­sich­ti­gung der je­wei­li­gen Flug­be­triebs­ei­gen­schaf­ten (Ge­schwin­dig­keit, Ge­wicht, ae­ro­dy­na­mi­sche Eigenschaften)ausreichend für ei­nen si­che­ren Flug­be­trieb ist.

    Tur­bi­nen dür­fen nur in Ver­bin­dung mit ei­ner elek­tro­ni­schen Kon­troll­ein­heit (ECU) be­trie­ben wer­den, die eine Be­gren­zung von ma­xi­ma­ler Ro­tor­dreh­zahl und Ab­gas­tem­pe­ra­tur vor­nimmt. Vor In­be­trieb­set­zung der Tur­bi­ne muss ein ge­eig­ne­ter Feu­er­lö­scher (z. B. CO2-Lö­scher) in un­mit­tel­ba­rer Reich­wei­te zur Ver­fü­gung ste­hen. Au­ßer­dem ist am Flug­ge­län­de ein kon­ven­tio­nel­ler Feu­er­lö­scher durch den Steue­rer mo­bil, z. B. im Pkw be­reit zu hal­ten. Die Ein­satz­be­reit­schaft der Feu­er­lö­scher muss nach den Vor­schrif­ten des Her­stel­lers ge­währ­leis­tet sein. Die In­be­trieb­set­zung oder Test­läu­fe von tur­bi­nen­ge­trie­be­nen Mo­del­len dür­fen nicht im Park- und Auf­ent­halts­raum (Vor­be­rei­tungs­raum) statt­fin­den. Die Tur­bi­ne ist mit dem Luft­ein­lauf ge­gen den Wind zu rich­ten. Wäh­rend der In­be­trieb­set­zung und des Be­trie­bes von Tur­bi­nen dür­fen sich kei­ne Per­so­nen im Ein­wir­kungs­be­reich des Ab­gas­strahls auf­hal­ten und dür­fen sich kei­ne lo­sen Ge­gen­stän­de in un­mit­tel­ba­rer Nähe des Trieb­wer­kes be­fin­den. Fin­det für den Start­vor­gang der Tur­bi­ne Flüs­sig­gas Ver­wen­dung, so gilt wäh­rend der In­be­trieb­set­zung der Tur­bi­ne im na­hen Um­kreis um das Mo­dell Rauch­ver­bot

  4. Er­laub­te­Auf­stiegs­zei­ten: täg­lich von 8 Uhr bis 20 Uhr.

    Je­doch bei Flug­mo­del­len mit Verbrennungsmotoren/Turbinentriebwerken in­ner­halb die­ses Zeit­rau­mes nur wäh­rend fol­gen­der Zei­ten:

    - Werk­tags von 8 bis 20 Uhr
    - Sonn- und Fei­er­tags von 9 bis 13 Uhr und 15 bis 19 Uhr
    - je­doch max. bis Son­nen­un­ter­gang

  5. Vor Auf­nah­me des Flug­be­trie­bes ist ge­mäß der gel­ten­den Vor­schrif­ten und Re­ge­lun­gen ins­be­son­de­re­der Auf­stiegs­er­laub­nis durch­je­den Flug­mo­dell­steue­rer vor dem Be­trieb des Flug­mo­del­les ein voll­stän­di­ger Ein­trag in das aus­lie­gen­de Mo­dell­flug­buch vor­zu­neh­men. Mit sei­ner Un­ter­schrift be­stä­tigt der Flug­mo­dell­steue­rer sein Ein­ver­ständ­nis und die Ein­hal­tung­d­er im Mo­dell­flug­buch aus­lie­gen­den und zu­sätz­lich im Ver­eins­con­tai­ner aus­ge­häng­ten ak­tu­el­len Flug­platz­ord­nung. Ohne Ein­trag und Un­ter­schrift im Mo­dell­flug­buch wird aus­drück­lich der Flug­be­trieb auf dem Ver­eins­ge­län­de un­ter­sagt! Even­tu­el­le Vor­komm­nis­se sind un­ver­züg­lich dem Vor­stand zu mel­den. Alle An­sprü­che aus un­be­rech­tig­tem Flug­be­trieb bzw. Nut­zung des Ver­eins­ge­län­des trägt aus­schließ­lich die ver­ur­sa­chen­de Per­son. Beim Be­trieb von 35Mhz und meh­re­rer Flug­mo­del­le ist bei Nut­zung zur Fre­quenz­kon­trol­le die Ka­nal­ta­fel zu be­nut­zen. Bei Ka­naldop­pel­be­le­gun­gen sind die be­tref­fen­den Sen­der an ei­nem zen­tra­len Platz­ab­zu­le­gen. Die Ka­nal­be­le­gung ist vor Auf­nah­me des Flug­be­trie­bes fest­zu­stel­len.

  6. Bei gleich­zei­ti­gem Flug­be­trieb von mehr als 3 Mo­del­len ist ein Flug­lei­ter ein­zu­set­zen. Der Flug­lei­ter hat den Mo­dell­flug­be­trieb zu über­wa­chen und bei Zu­wi­der­hand­lun­gen ord­nend ein­zu­grei­fen. Wäh­rend der Flug­lei­ter­tä­tig­keit darf er selbst kein Mo­dell steu­ern. Den An­ord­nun­gen des Flug­lei­ters ist Fol­ge zu­leis­ten. Wei­ter­hin ist ein Ein­trag im Mo­dell­flug­buch vor­zu­neh­men, in dem die­zeit­li­che Über­nah­me und Ab­ga­be der Funk­ti­on des Flug­lei­ters so­wie alle Un­re­gel­mä­ßig­kei­ten wäh­rend des Flug­be­trie­bes auf­zu­füh­ren sind.

  7. Die Flug­mo­del­le müs­sen wäh­rend des ge­sam­ten Flu­ges stän­dig vom Pi­lo­ten be­ob­ach­tet wer­den. Sie ha­ben an­de­ren be­mann­ten Luft­fahr­zeu­gen stets aus­zu­wei­chen. Die ma­xi­ma­le Flug­hö­he be­trägt 300m GND.

  8. Der Flug­be­trieb­darf nur in An­we­sen­heit ei­ner Per­son durch­ge­führt wer­den, die an ei­ner Ers­te-Hil­fe-Aus­bil­dung­teil­ge­nom­men hat. Es muss eine Ers­te-Hil­fe-Aus­rüs­tung zur Ver­fü­gung ste­hen, die der vor­ge­schrie­be­nen Aus­rüs­tung im PKW ent­spricht.

  9. Je­der Mo­dell­flie­ger hat sich so zu ver­hal­ten, dass die öf­fent­li­che Si­cher­heit und Ord­nung, ins­be­son­de­re an­de­re Per­so­nen und Sa­chen so­wie die Ord­nung des Mo­dell­flug­be­trie­bes nicht ge­fähr­det oder ge­stört wer­den. Das An­flie­gen von Per­so­nen und Tie­ren so­wie das Über­flie­gen von Per­so­nen­grup­pen, Fahr­zeug­ab­stell­plät­zen und des Brei­te­wegs sind un­ter­sagt.

  10. Wäh­rend des Start-und Lan­de­vor­gan­ges müs­sen die Start- und Lan­de­flä­chen frei von un­be­fug­ten Per­so­nen und be­weg­li­chen Hin­der­nis­sen sein.

  11. Das Ab­stel­len der PKW ist nur am Park­platz ge­stat­tet. (Aus­nah­men nur mit Ge­neh­mi­gung des Vor­stan­des).

    - Der Vor­stand -